Heilpflanzen & Heilkunde

  • Bioidente Hormone

    (Vitex agnus castus) mit Rezepten

    Zum Frühling, der Zeit der Erneuerung und des zunehmenden Lichtes, möchte ich Ihnen mein neues Ordinationsteam vorstellen: Julia Sauruck und Martina Landschützer. Ich freue mich, dieses Jahr mit einem so motivierten Team beginnen zu dürfen!

    Und da wir im Frühling auch unsere „Schmetterlinge im Bauch“ tanzen spüren, was immer einer hormonellen Hochblüte entspricht, möchte ich Ihnen einige Informationen zur Therapie mit bioidenten Hormonen geben.

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  • Thymian

    (Thymus vulgaris) mit Rezepten

    Der hocharomatische Thymian erfreute bereits die Ägypter und Griechen als Duft-, Heil- und Gewürzpflanze. Seine Wirkung trägt die kleinwüchsige und doch so starke Heilpflanze im Namen, denn „thymos“ ist der griechische Name für Lebenskraft. Thymian und Feldthymian (Quendel) lieben die Sonne, sommerheißes Klima und trockene, kalkhaltige Böden.

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  • Zaubernuss

    (Hamamelis virginiana) mit Rezepten

    Im Winter, wenn alles noch kahl ist und die Natur Ruhepause hält, trotzt eine Pflanze mutig dem grauen Wetter und verzaubert mit goldgelben Blüten die eintönige Winterlandschaft: Hamamelis. Mag sein, dass die Pflanze deshalb Zaubernuss heißt, vielleicht hat aber auch die Verwendung ihrer Zweige als Wünschelrute dazu beigetragen.

    Name: Der Name Hamamelis kommt aus dem Griechischen: „Hamatos melos“ (hakiger Apfel) verweist auf die Form der kleinen Früchte, der Artname „Virginia“ auf die Herkunft aus Virginia /USA.

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  • Wacholder

    (Juniperus communis) mit Rezepten

    „Vor dem Holunder zieh ich den Hut herunter, vor dem Wacholder geh ich in die Knie“. Diese alte Volksweisheit zeugt von der Hochachtung vor der „Baumapotheke“, die in alten Zeiten als Universalheilmittel galt. Der Wacholder zählt zu den ältesten Heil-und Gewürzpflanzen. Im Jahre 2002 wurde er zum „Baum des Jahres“ gewählt.

    Der Wacholder gehört zu den Nadelhölzern, den Koniferen, und hier zur Familie der Zypressengewächse. Er kommt in vielen Mittelgebirgen, in Heidelandschaften und an der Küste vor. Er wächst langsam und kann bis zu 2000 Jahre alt werden.

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  • Weihrauch

    (Boswellia sacra) mit Rezepten

    Unter „Weihrauch“ versteht man jeden geweihten oder heiligen Rauch. Doch auf Olibanum, das wohlriechende Harz des arabischen Weihrauchbaums (Boswella carteii) trifft diese Bezeichnung besonders zu: Kaum ein Räucherstoff ist besser geeignet, eine Atmosphäre des Magischen und ein Gefühl der religiösen Erhabenheit zu schaffen.

    Weihrauch – der Gottestau

    Weihrauch, von dem die Beduinen sagen, er sei die „Tränen der Sonne“, ist immer als Opfergabe zu verstehen und eine Botschaft an die himmlischen Mächte. Dies erklärt auch, warum die Magier aus dem Morgenland gerade dieses Räucherwerk als Geschenk für Jesus bei sich hatten.

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  • Malve und Eibisch

    (Althea officinalis) mit Rezepten

    „Malve im Gemüsegarten – lässt den Doktor draußen warten“ – die freie Übersetzung des alten spanischen Sprichwortes „Con un huerto y un malvar hay medicinas para el hogar“ – verweist auf die Bedeutung in der Volksheilkunde. Die anspruchslose, reizlindernde Malve mit ihren leuchtenden Blüten gedeiht wild und in vielen Gärten; sie wurde bereits in der Antike als Gemüse- und Heilpflanze angebaut. Der Volksmund nennt sie auch „Käsepappel“.

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  • Nachtkerze

    (Oenothera biennis) mit Rezepten

    Die Nachtkerze stammt ursprünglich aus Nordamerika. Erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts kam sie als „blinder Passagier“ an Bord eines Woll-Frachtschiffes auf europäischen Boden. Die Wolle war mit Erde bedeckt worden, damit der Seewind sie nicht wegblasen konnte und darin befanden sich Unmengen von Samen der Nachtkerze. Bald darauf wuchsen unzählige Nachtkerzen in der Umgebung englischer Hafenstädte. Der Eisenbahnbau trug zu ihrer Verbreitung bei, denn Bahndämme aus Schotter und Sand bieten einen idealen Standort für die Nachtkerze.

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  • Kamille

    (Matricaria recutita) mit Rezepten

    Die Kamille ist wohl der Inbegriff einer Heilpflanze. Ein von Bauchweh geplagtes Kind, die umsorgende Mutter und der warme Kamillentee, das gehört einfach zusammen. Schon der lateinische Name der Pflanze – matricaria – zeigt einen Wesensverwandtschaft zu Begriffen wie mater, materia, mare.

    Botanisch gehört die Kamille zu den Korbblütlern, sie gedeiht an Weg und Ackerrändern. Achtung!!! Es gibt zweierlei Kamillen: Die echte Kamille (von der wir sprechen) und die Acker- oder Hundskamille. In Gestalt und Duft können sie unterschieden werden: Der Blütenboden der echten Kamille ist innen hohl, derjenige der Hundskamille ist markig gefüllt. Zudem duftet die Hundskamille nicht. Medizinisch verwendet werden nur die Blütenköpfe.

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  • Königskerze

    (Verbascum densiflorum) mit Rezepten

    Die majestätische, pyramidenförmige Heilpflanze mit ihren leuchten gelben Blütenständen steht von Juli bis September in voller Blüte. Die Königskerze liebt Sonne und Wildnis und gedeiht auf trockenen, kargen und sonnigen Böden – an Wegrändern, Brachflächen, Steinbrüchen und Schotterfluren. Hummeln, Bienen und Schmetterlinge lieben die Königskerze – als Nahrungsquelle und Baustofflieferant.

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  • Rotklee

    (Trifolium pratensae) mit Rezepten

    Als eine der bekanntesten Pflanzen wächst der Rotklee unbeachtet vor unserer Haustür und ist doch ein Multitalent. Seine Namen lauten auch: Wiesenklee – Futterklee – Mattenklee – Ackerklee – roter Wiesenklee.

    Rotklee findet Verwendung in Medizin und Naturheilkunde; in Garten und Landwirtschaft ist er aufgrund seiner Symbiose mit Knöllchenbakterien ein hervorragender Bodenverbesserer und Gründünger. Die an den Wurzeln lebenden Bakterien können Luftstickstoff in pflanzenverfügbare Stickstoffverbindungen überführen. Die Gattung Trifolium gehört zu den Schmetterlingsblütengewächsen. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal offenbart sich im Gattungsnamen: Trifolium heißt Dreiblatt. Das Blatt setzt sich aus drei Fieberblättchen zusammen.

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